Wir über uns
22-04-2010
Wer wir sind und was wir wollen:
Das Bündnis 31. Januar ist ein bundesweiter Zusammenschluss für den Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Lohnabhängigen, seien sie beschäftigt, in Ausbildung, erwerbslos oder in Rente. Es wurde am 31. Januar 2009 gegründet.
Politisches Ziel des Bündnisses ist, die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrisen selbst so viel wie möglich für die Krisenfolgen zur Kasse zu bitten.
Wir sind uns einig in der Analyse, dass nicht die persönliche Gier und Maßlosigkeit einiger “Casino-Kapitalisten” sowie eine “falsche (neoliberale) Politik” die letzte Ursache der Wirtschafts- und Finanzkrise(n) ist, sondern die kapitalistische Produktionsweise selbst mit ihrem konkurrenzgetriebenen Zwang zum Maximalprofit.
Das Bündnis entwickelt Inhalte und Forderungen, die ohne Rücksicht auf die Belange des Kapitals ausschließlich die Interessen und Rechte der Lohnabhängigen zum Inhalt haben. Damit unterstützen wir die Formierung eines breiten kämpferischen Bündnisses gegen das Kapital und seine politischen Agenturen, bundesweit und international.
In diesem Sinn verstehen wir uns als kritische Strömung innerhalb der sozialen Bewegungen gegen die Abwälzung der Krisenlasten.
Das Bündnis 31. Januar ist parteiunabhängig und finanziert sich durch Spenden.
Mitglied in unserem Bündnis kann jede Einzelperson, jede Initiative, jede Organisation werden, unabhängig von weltanschaulichen Einstellungen (mit Ausnahme von faschistischen und rassistischen Einstellungen).
Einzige Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bündnis 31. Januar ist die Unterzeichnung - und damit Unterstützung - seiner politischen Plattform.
Auf den Treffen des Bündnis 31. Januar werden Erfahrungen ausgetauscht, die Plattform des Bündnisses weiterentwickelt und gemeinsame Aktivitäten besprochen und verabredet. An diesen Treffen können sich selbstverständlich auch Einzelpersonen, Initiativen sowie Organisationen beteiligen, die nicht Mitglied des Bündnisses 31. Januar sind.